Unter Videoüberwachung versteht man die kontinuierliche oder ereignisbasierte Beobachtung von Bereichen mithilfe von Videokameras. Ziel ist es, Personen, Objekte oder Abläufe zu überwachen, um Sicherheitsrisiken zu minimieren, Straftaten zu verhindern oder Vorfälle nachvollziehbar zu dokumentieren.
Im Self-Storage- und Lagerumfeld spielt Videoüberwachung eine zentrale Rolle. Lageranlagen setzen Kameras sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ein, etwa an Eingängen, Fluren, Zufahrten und Gemeinschaftsflächen. Die einzelnen Lagerboxen selbst werden in der Regel nicht videoüberwacht, um die Privatsphäre der Mieter zu wahren.
Moderne Videoüberwachungssysteme arbeiten digital und zeichnen Bildmaterial in hoher Auflösung auf. Die Daten werden lokal oder in gesicherten Systemen gespeichert und sind meist nur autorisierten Personen zugänglich. In Kombination mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie Zutrittskontrollen, Alarmanlagen oder Beleuchtungssystemen erhöht Videoüberwachung das Sicherheitsniveau deutlich.
Neben der abschreckenden Wirkung dient Videoüberwachung auch der Beweissicherung im Schadensfall. Gleichzeitig unterliegt sie in Deutschland und der EU strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben (z. B. DSGVO), insbesondere hinsichtlich Kennzeichnung, Speicherfristen und Zweckbindung.