Die Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. In der Praxis wird meist die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent (%) angegeben. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der aktuell enthaltenen Wasserdampfmenge und der maximal möglichen Menge bei einer bestimmten Temperatur.
Im Lager- und Self-Storage-Umfeld spielt die Luftfeuchtigkeit eine zentrale Rolle für den Werterhalt von eingelagerten Gegenständen. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Korrosion, Stockflecken oder Materialschäden führen. Ist die Luftfeuchtigkeit hingegen zu niedrig, können Materialien wie Holz, Leder oder Papier austrocknen, reißen oder spröde werden.
Für die Lagerung von Möbeln, Akten, Textilien, Elektrogeräten oder Waren gilt in der Regel eine optimale Luftfeuchtigkeit von etwa 40–60 %. Um diesen Bereich einzuhalten, setzen moderne Lageranlagen auf Trockenlager, Klimatisierung, Belüftungssysteme und Feuchtigkeitsüberwachung.
Eine kontrollierte Luftfeuchtigkeit sorgt nicht nur für den Schutz der eingelagerten Güter, sondern auch für ein angenehmes Raumklima und langfristige Nutzungssicherheit.